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Die 5 wichtigsten Tipps für die Zeitplanung am Tag der Hochzeit


Viel Geduld und den richtigen Überblick braucht Ihr um euren gesamten Hochzeitstag zu planen.

Die Erstellung eines Zeit- bzw. Ablaufplans hat schon einige Paare zur Verzweiflung gebracht. Auf bestimmte Punkte solltet Ihr allerdings achten um keine desinteressierten Gäste zu haben die sich wegen zu vieler Spiele langweilen und auch um alles zeitlich in die Reihe zu kriegen.


  • Fokus auf das Wesentliche und die nicht änderbaren Termine!

    An diesem Tag wird so viel passieren, geplant und ungeplant, das leicht die eine oder andere Sache aus dem Blick verschwinden kann.


    Genau deswegen ist es wichtig, dass Ihr euch einen Zeitplan erstellt. Eine Exel- oder Worddatei eignet sich bestens dafür, Termine können gelöscht oder einfach verschoben werden.


    Womit beginnen?

    Mit den nicht abänderbaren Terminen des Hochzeitstages. Um diese Termine herum werden alle anderen Aktivitäten geplant.

    • Die Trauungszeremonie

      Nichts mehr zu ändern ist an dem Termin beim Standesamt oder in der Kirche für die Trauung feststeht. Dieser Termin ist Euer Fixpunkt, von dem alle weiteren Programmpunkte abhängen.

    • Blumen sowie Auto

      Am Morgen sind die meisten Abhol- oder Dekoaufgaben zu erledigen, Brautstrauß oder -auto abholen, Brautauto schmücken usw..

    • Frisur, Schminken und Anziehen

      Normalerweise werden diese Tätigkeiten zuerst erledigt, denn sie dauern auch etwas länger, denn die Braut soll schon außergewöhnlich schön sein. Plant also ein frühes Aufstehen zum Duschen, Frühstücken und alles was euch wach macht mit ein.

    • Fotoshooting

      Beim Fotoshooting könnt Ihr schon recht frei planen, dieser Termin darf aber auch nicht vergessen werden und er sollte nicht zu kurz eingeplant werden.


      In aller Regel findet er nach der Ankunft in der Feierlocation statt. Ob die Fotos vor oder nach der Kaffeetafel gemacht werden bestimmt Ihr.


      Das Shooting vor dem Kaffee und Kuchen hat aber einen großen Vorteil, es gibt noch kein Malheur das man nachher für das Bild verstecken muss. Nachteilig ist allerdings das die Gäste, eventuell hungrig, warten müssen bis Ihr wieder da seid.


      Daher müsst Ihr dafür gesorgt haben, dass die Gäste solange versorgt sind.

    • Zeiten zum Essen

      Traditionell wird die Hochzeitstorte nachmittags angeschnitten und damit Kaffee und Kuchen gereicht. Dies verlängert die Zeitspanne bis zum abendlichen Essen, so dass jeder wieder etwas Appetit bekommt.


      Gegen 19:00 oder 20:00 Uhr kann nun das Abendessen beginnen. Gern gesehen wird es, wenn zwischendurch eine Candy Bar eröffnet wird.


      Alle veränderbaren Termine sollten erst einmal ohne feste Zeiteinteilung aufgeschrieben werden. Dann schiebt Ihr sie auf eurem Plan hin und her bis Ihr euch einig seid. Da sich die Entscheidungsfindung über einen längeren Zeitraum hinzieht, plant etwas mehr Zeit ein. 2 Monate vor der Hochzeit besser noch etwas mehr ist anzuraten.


  • Eure Planung sollte jemand bekommen, der nachher ein Auge darauf hat

    • Nominiert einen "Wächter der Zeit"

      Es sollte sich bestimmt jemand finden lassen der immer die Zeit im Auge hat und den genauen Ablauf kennt. Fragt die Schwester, beste Freundin, Freund oder eine der Mütter. Macht mit dem Wächter Handzeichen aus wenn etwas zeitlich aus dem Ruder läuft. Oder der Wächter kümmert sich von vorneherein um den Ablauf. Also um die Abfahrt zur Trauung, Zuführung zum Fotoshooting und Ähnlichem.

    • Spiele müssen vorher angemeldet werden

      Wenn Gäste Spiele machen möchten, müssen diese beim „Zeremonienmeister“ oder dem "Wächter der Zeit" angemeldet werden. Dieser entscheidet nach Absprache mit euch ob dieses oder jenes Spiel in den Rahmen passt. So habt Ihr auch die Möglichkeit Spiele die Ihr partout nicht wollt, auszuklammern. Durch ihn wird dann auch die Zeit des jeweiligen Spiels überwacht.


      Wenn sich niemand finden, kann diese Aufgabe auch auf mehrere Personen verteilt werden. Einer sollte aber den Überblick behalten, damit Ihr alle Termine schaffen könnt.


  • Pausen sollte es auch für alle geben, aber ohne dass es langweilig wird!

    • Pausen einzurichten, so dass die Gäste sich ausruhen können ohne das ihnen langweilig wird, ist nicht gerade einfach.


      Sie sollten Zeit haben sich, nach der Kaffeetafel und vor dem Abendessen, entspannt zusammen zu setzen um sich zu unterhalten oder einfach nur ein wenig spazieren zu gehen.


      Oft kommt es vor, dass es einigen Gästen über diesen Zeitraum langweilig wird. Hier sind ein paar Tipps, wie die freie Zeit überbrückt werden kann, so dass die Gäste nicht Gefühl haben, sie würden zu Aktivitäten gedrängt.

      • Lasst die Gäste künstlerisch tätig werden

        Da kommt das Gästebuch zum Zuge, dort hinein sollen alle Gäste nette Wunsch-Verse an euch niederschreiben. Dieses Album wird nach der Hochzeit zu so einem wunderschönem Erinnerungsstück für Euch.


        Wenn eine Hochzeitszeitung erstellt wurde, eignet sich diese Zeit bestens dazu, sie auszulegen. Eure Gäste können sich damit beschäftigen, während sie selbst eine Pause einlegen.

      • Die Candy Bar

        Gibt es eine Candy Bar, so ist ein guter Zeitpunkt diese zu eröffnen, zwischen Kaffee und Abendessen. Nicht nur Kinder, sondern auch die Großen werden dadurch beschäftigt. Beim Herumspazieren und sich Unterhalten kann hier jeder zwischendurch etwas naschen.

      • Lustige Fotos machen

        Legt Einwegkameras aus oder fragt einen engagierten Gast ob er eine ausgeliehene Polaroidkamera bedienen kann. Das könnt ihr mit vielen witzigen Utensilien an einer Stelle einrichten, die von jedem Gast bemerkt wird. Lasst von Euch ein Foto machen um Eure Gäste zu animieren.


        Für die Utensilien könnt Ihr alle Arten von Faschingsartikeln wie zum Beispiel lustige Brillen, Hüte aller Stilrichtungen, Federboas, Perücken und so weiter herhalten.


        Packt das alles in eine große Kiste und lasst Eure Gäste damit machen was sie wollen. Die Größe der Gruppe bestimmt dabei maßgeblich den Spass-Faktor.


  • Reden, nur in Maßen!

    • Eure Reden

      Damit ist das gemeint, was Ihr zwangsläufig allen als Brautpaar mitteilen müsst.

      Denn es ist gut, wenn Ihr nach der Ankunft in einer neuen Location ein paar Worte zu Euren Gästen sagt. Zum Beispiel Informationen darüber wie lange man an diesem Ort bleibt, nur so können sich alle Gäste darauf einstellen.


      Infos, die eure Gästen weiterhin erhalten sollten sind:

      • Was passiert hier alles?
      • Was gibt es zu essen?
      • Ab wann ist der offene Tanz angesagt?

      In einer kurzen Rede sollten all diese Infos verpackt werden.

    • Reden der Gäste

      Ach wenn es Gäste mit einem großen Mitteilungsbedürfnis gibt, solltet Ihr darauf bestehen, dass alle Reden vorher bei Euch oder dem "Zeremonienmeister" angemeldet werden müssen. Dies ist ein guter Weg unerwünschte Reden gleich auszuschließen. Auch sollte kein Beitrag länger als 4 bis 5 Minuten dauern. Vermerkt das einfach auf Eurer Einladung.


  • Spontanität bewahren!

    Es lässt sich nie Alles bis in Letzte im Voraus planen.


    Zum Beispiel gratulieren Euch die Gäste länger als geplant oder das Shooting mit dem Fotografen dauert länger, weil so viele schöne Locations vorhanden sind. All das kann man nicht im Voraus berücksichtigen. Macht Euch nicht verrückt, dann wird das Abendessen halt 1/2 Stunde später begonnen. Dies ist Euer Tag und Ihr sollt später mit Zufriedenheit daran zurück denken.


    Die Gäste sollten den groben Zeitablauf kennen. Entweder gebt Ihr ihn schon auf der Einladung als Beilage an oder auf der Rückseite der Menuekarte. So wissen die Gäste Bescheid und können sich darauf einstellen.

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