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Drei Blumenkinder

Die Blumenkinder sind Jungen und Mädchen im kindlichen Alter, die nach der Trauung Blumenblätter auf den Weg des Brautpaares streuen. Der Brauch soll Glück und reichen Kindersegen für die neue Familie bringen. In einigen Regionen Deutschlands werden sie auch Streuengel genannt.


Blumenkinder für Glück und Nachwuchs

Dieser Hochzeitsbrauch hat eine heidnische Vorgeschichte: Die Götter der Fruchtbarkeit sollten mit dem Blumenstreuen positiv auf das Brautpaar eingestellt werden. Dieses Ritual wird heute von den Blumenkindern vollführt, die kleine Körbchen mit frischen Rosenblättern und anderen Blüten tragen und diese manchmal auf dem Weg zum Altar, aber hauptsächlich nach dem Auszug aus der Kirche oder dem Standesamt werfen.


Die Kinder sind in der Regel sehr froh darüber, dass sie bei der Hochzeit mithelfen können und sehen es als ein Spiel. Aus diesem Grund sollte das Brautpaar für genügend Blüten sorgen – damit sie nicht ganz schnell ausgehen.


Der "große" Auftritt der kleinen Blumenkinder

Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen Kinder, die das Brautpaar gewöhnlich kennt – von den Trauzeugen, von engen Freunden oder die eigenen Neffen und Nichten. Bei einer perfekte abgestimmten Hochzeit sind alle Blumenkinder gleich gekleidet, bzw. es gibt ein bestimmtes Outfit für die Mädchen und für die Jungen.


Oftmals sind das verkleinerte Ausführungen des Brautkleides und des Bräutigamanzugs. Das wird in der Regel mit den Eltern besprochen. Am besten tragen die Kinder auch die gleichen Blumenkörbchen.

Eine feste Größe für die Anzahl der Blumenkinder gibt es nicht, je mehr desto besser.

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