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Bläserquartet im Garten beim Brautaufwecken

Der uralte Brauch des Brautaufweckens ist ein Garant dafür, dass der Hochzeitstag für die Braut zeitig beginnt. Früh morgen wird die Braut mit Böllerschüssen oder lauten Krach geweckt.


Traditional verbringt die Braut, die letzte Nacht vor der Hochzeit in ihrem Elternhaus und dort findet dann auch das Brautwecken statt. Bei Sonnenaufgang, so gegen 4 Uhr früh, wird die Braut mit Böllerschüssen, lautem Geschrei, Krawall oder lauter Musik, unsaft aus dem Schlaf gerissen.


Ist die Braut oder der Bräutigam Mitglied in einem Schützenverein, einem Sportschießclub oder einem Jägerverein, wird das ganze Spektakel noch lauter, da die Braut durch Schüsse geweckt wird. In jüngster Vergangenheit wird das "Aufweck-Schießen" mit dem Tontaubenschießen verbunden.


Tipp: Da nicht nur die Braut sondern auch alle Nachbarn aus dem Schlaf gerissen werden, sollten die "Aufwecker" die Nachbarn im Vorfeld informieren.


Und was steckt nun hinter dem Brauch des "Brautaufweckens"?

Füher hat man geglaubt, dass das Brautpaar bis zur Hochzeit von unheilvollen bösen Mächten und Geistern bedroht sei. In der Nacht haben es böse Geister besonders leicht. So soll der Krawall die Geister von der zu vermählenden Braut fernhalten. Deswegen wird meist auch das Brautwecken von "Übriggebliebenen" also ledigen Männern ausgeübt. Oft sind diese zuvor schon um die Häuser gezogen und haben ein bisschen zu tief in ihre Gläser geschaut. Doch das hilft nicht - da muss die Braut durch.


Heutzutage ist dieser Brauch nur noch in ländliche Region verbreitet.

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