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Wer bezahlt eigentlich die Hochzeit?

Da die Töchter in früherer Zeit kein Einkommen hatten, bezahlte der Vater der Braut die Hochzeit. Die Zeiten haben sich zwar geändert, trotzdem wird sich das Brautpaar über finanzielle Unterstützung bestimmt freuen.


Finanzierung der Hochzeit

In aller Regel erfährt die Brautmutter und damit auch der Brautvater die Nachricht, von den Heiratsabsichten des Brautpaares. Relativ bald darauf wird sich der Brautvater seiner Tochter zusammensetzen, um über die finanziellen Aspekte zu sprechen. Sollte die Tochter nicht über die ausreichenden Mittel verfügen, kommt der Brautvater ins Spiel.


Die Auswahl des Brautkleides ist keine reine Frauensache. Es macht vielen Vätern Spaß, mit der Brautmutter, dabei zu sein. Es ist eine schöne Geste, wenn Brautvater und Brautmutter ihrer Tochter das Kleid spendieren!


Anzug des Brautvaters

Die Anzüge des Bräutigams, des Trauzeugen des Brautführers und der Väter sollten aufeinander abgestimmt sein. Bekleidung von drei oder mehreren Personen aufeinander abzustimmen, ist nicht gerade einfach!


Am Hochzeitstag

Dieser Tag ist für den Brautvater ein ganz besonderer Tag, seine Tochter gründet mit einem anderen Mann eine eigene Familie. An diesem Tag sieht seine Tochter einfach nur bezaubernd und wunderschön aus. An diesem Tag steht seine Tochter im Mittelpunkt des Interesses aller Anwesenden. Er sollte diesen Moment genießen, sich seiner Gefühle bewusst sein und seiner Tochter als "starker Vater" zur Seite stehen.


Die Trauung

Die Braut wird, nach alter Tradition, vom Brautvater zur Kirche gebracht. Dafür ist das Brautauto, das aber nicht vom Brautvater gesteuert wird, vorgesehen. Die Trauzeugin und die Brautjungfer fahren gleich mit, wobei die Brautjungfer auf dem Beifahrersitz Platz nimmt. Der Rücksitz bleibt der Braut und ihrer Trauzeugin vorbehalten.


Der Brautvater koordiniert die Abfahrt zur Trauung und ist daher der, der die Zeit im Auge behält. Er hilft ihr auch aus dem Brautauto und führt sie bis zum Ort der Trauung um sie seinem künftigen Schwiegersohn zu übergeben.


Die Hochzeitsfeier

Wenn das Brautpaar es möchte, sollten die Brauteltern bei der Begrüßung der Hochzeitsgäste in der Lokalität dabei sein. Legt das Brautpaar jedoch Wert darauf die Gäste alleine zu begrüßen, dann sollten die Brauteltern dafür sorgen, dass die ankommenden Gäste untereinander vorgestellt werden.


Für den reibungslosen und fairen Ausschank trägt der Brautvater die Verantwortung. Bei den meisten Hochzeiten verläuft der Ausschank ohne größere Probleme. Vielleicht aber nur, weil jeweils die Brautväter sein Auge darauf geworfen hatten.


Die Hochzeitsrede

Die Braut wird von ihrem Vater erwarten, dass er bei der Hochzeitsfeier eine Hochzeitsrede hält. In der Regel ist der ideale Zeitpunkt der Rede noch vor dem Festessen. Das ist auch taktisch eine gute Positionierung. Mit den Worten ”damit das Essen nicht kalt wird”, kann so eine Hochzeitsrede beendet werden.


Es sollte eine kurze Rede sein!
Gut ankommt es, wenn Erinnernungen an die schönen Zeiten mit der großen ”Kleinen” und an besondere Augenblicke mit dem Bräutigam, erwähnt werden.
Nicht zu vergessen ist, ein lockerer Humor kann einen kleinen Patzer ausgleichen.
Nur Peinlichkeiten sollten vermieden werden.


Nach der kurzen Rede hat der Brautvater seinen Part erfüllt und kann sich nach dem Festmahl den Feierlichkeiten widmen.
Die Braut ist an diesem Abend verständlicher Weise bei allen Tänzern begehrt, aber ihm gebührt als Brautvater natürlich ein Ehrentanz.
Er sollte auch mit seiner Frau und der Mutter des Bräutigams tanzen.


Durch seine aktive Teilnahme zeigt er allen Hochzeitsgästen, wie lebensbejahend seine Familie zum Leben steht.
Das drückt sich beispielhaft durch rege Teilnahme am Fest aus, das reißt andere Gäste mit und lässt das Hochzeitsfest seiner Tochter zum Traumfest werden.

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