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Der prickelnde Schaumwein ist ein beliebtes Getränk. Ob man jedoch Sekt oder Champagner wählt ist eine Frage des Geschmacks und des Geldbeutels.


Zu fast allen festlichen Anlässen wird der prickelnde Schaumwein serviert. Und je exklusiver die Gesellschaft ist und je höher der Anlass wird dem Champagner der Vorzug gegenüber dem Sekt gegeben.


Doch was ist der Unterschied?

Die Champagne ist ein weltweit einmaliges Gebiet von ca. 33.500 Hektar Fläche, das am 22. Juli 1927 festgelegt wurde. Er ist ein Schaumwein der in dieser Region angebaut und gekeltert wird. Dies darf nur nach streng festgelegten Regeln geschehen. Die Bezeichnung Champagner genießt markenrechtlichen Schutz.


Laut deutschem Lebensmittelrecht müssen alle anderen Schaumweine je nach Herkunftsland und Herstellung als Sekt bezeichnet werden.


Das Wort Sekt stammt aus dem Lateinischen, "Siccus" und bedeutet trocken.

Es wird vor allem im deutschsprachigen Raum verwendet und bezeichnet einen Schaumwein dessen Alkoholgehalt mindestens zehn Volumenprozente betragen muss.


Vorgeschrieben ist auch, dass der Grundwein und die Dosage aus dem gleichen Anbaugebiet kommen. Dies bedeutet dass vor Verschluss der Flaschen der Flüssigkeitsverlust durch Auffüllen ausgeglichen wird.


Sekt wird nach vorgeschriebenen Bezeichnungen in verschiedene Geschmacksrichtungen eingeteilt. Ausschlaggebend ist der Zuckergehalt. Die Titulierungen reichen von süß über halbtrocken bis trocken und extra trocken, herb, extra herb und naturherb.


Für den Champagner werden meist ausschließlich drei Rebsorten verwendet.

Der rote Spätburgunder (der Pinot Noir), der rote Schwarzriesling oder deutsche Müllertraube (der Pinot Meunier) und die weiße Chardonnay. Der Charakter der jeweiligen Champagner wird durch die Mischung der Sorten bestimmt. An der Cote de Blanc, einem Teil der Champagne stellt man vorzugsweise reine Chardonnay- Champagner her, die sich Blanc-de-Blanc nennen.


Der Champagner unterliegt den strengsten Herstellungsvorschriften aller Schaumweine. Unabhängige Stellen kontrollieren die Einhaltung.


Darunter fallen ein streng abgegrenztes Anbaugebiet sowie die Anbauvorschriften wie auch die Pflanzdichte. Ebenso die Ertragsbeschränkung sowie die obligatorische Handlese mit schonender sofortiger Pressung. Die Flaschengärung ist auch festgelegt sowie die Mindestlagerzeit auf der Hefe.


Sie sehen, dass Champagner also durchaus etwas Besonderes ist. Seine besondere Qualität lässt also einen Unterschied zu den meisten Sektarten bemerkbar werden, auch wenn es durchaus Schaumweine von ebenbürtigem Geschmack auch aus anderen Anbauregionen der Welt gibt.

Wenn Sie also schon einmal Alkohol trinken wollen, dann gönnen Sie sich doch etwas richtig Gutes, auch wenn es dann vielleicht etwas weniger ist, so können Sie den Tropfen doch richtig genießen.

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